Ärzte Zeitung, 12.02.2008

Studie zum T-Zell-Lymphom angelaufen

GÖTTINGEN (Rö). Lassen sich mit Immuntherapien die bislang schlechten Heilungschancen für Patienten mit Lymphdrüsenkrebs bessern? Mit dieser Frage befasst sich die einzige Phase-III-Studie zum so genannten systemischen T-Zell-Lymphom.

Die vom BMBF geförderte Studie ist im November 2007 angelaufen. Deutschlandweit beteiligen sich inzwischen rund 50 onkologische Kliniken. Darüber hinaus sind Zentren in sieben europäischen Ländern und Asien beteiligt. Die Leitung der Studie hat Professor Dr. Lorenz Trümper, Direktor der Abteilung Hämatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin Göttingen.

Untersucht werden zwei Wege, die Chemotherapie sinnvoll zu ergänzen. Jüngere Patienten erhalten eine Stammzelltransplantation. Ältere Patienten erhalten zusätzlich zur Chemotherapie einen monoklonalen Antikörper, der Alemtuzumab enthält. Der Antikörper richtet sich gegen T-Lymphozyten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »