Ärzte Zeitung, 18.06.2009

Natürliche Killerzellen bei AML transplantiert

Bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) in Remission lassen sich natürliche Killerzellen von einem haploidentischen Spender sicher transplantieren. Wie Onkologen um Dr. Jeffrey Rubnitz vom St. Jude Children's Research Hospital in Memphis in Tennessee berichteten, gelang es in einer Studie mit zehn Patienten auch, Rezidive zu verhindern.

Derzeit sind die Patienten fast seit zwei Jahren in Remission. Die Onkologen gehen davon aus, dass die Ansiedelung der Spenderzellen im Knochenmark auch mit einem antileukämischen Effekt einhergeht. Derzeit läuft eine neue Studie zu dieser Therapie. (ple)

Lesen Sie dazu auch:
Trastuzumab bereichert Therapie bei Magenkrebs
Keine Koloskopie wegen Angst vor Vorbereitung
Fragebogen erleichtert die Versorgung Alter
Mesenchymale Zellen aus dem Nabelschnurblut
Individuelle Tumorvakzine für NHL-Patienten
Antikörper zögert Punktion bei malignem Aszites hinaus
Beim Melanom neue Therapie erfolgreich getestet
Ermutigende Daten zu Präparat für die Antisense-Therapie

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »