Ärzte Zeitung, 19.01.2010

Stammzellen aus Nabelschnurblut ex vivo vermehrt

WASHINGTON (ple). US-Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich erstmals Stammzellen aus dem Nabelschnurblut in der Kulturschale drastisch vermehren lassen - bis zum 150-Fachen (Nature Medicine online).

Darüber hinaus ist es den Ärzten aus Washington und Seattle bei zehn Patienten mit akuter Leukämie in einer Phase-I-Studie gelungen, die so angereicherten Stammzellen zu transplantieren.

Nach Infusion jeweils eines kombinierten Stammzelltransplantats verkürzte sich bei den Patienten die Zeit, bis die Zahl der neutrophilen Granulozyten physiologische Werte erreichte, um eine Woche. Das Transplantat bestand aus einer mit der neuen Methode angereicherten und einer unbehandelten Nabelschnurblut-Suspension. Drei Wochen nach der Transplantation hatten sich die fremden Zellen im Knochenmark der Leukämie-Patienten angesiedelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »