Direkt zum Inhaltsbereich

Kaum Krebsgefahr für Kinder durch Biologicaltherapie

Veröffentlicht:

WIESBADEN (hub). In einem Zeitraum von zehn Jahren hat die US-Arzneibehörde FDA 48 Malignomerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen registriert, die mit einem TNFa-Blocker therapiert wurden. Knapp die Hälfte waren Lymphome, berichtete Professor Gerd Horneff aus St. Augustin. 

Die FDA habe sich nicht in der Lage gesehen, das Ausmaß des Malignomrisikos durch die TNFa-Hemmer zu benennen, so der Kinderrheumatologe. Die US-Zahlen für zwei der Substanzen liegen bei 22 und 66 / 100 000 Patientenjahre (PJ). Zum Vergleich nannte Horneff die Malignominzidenz bei unter 15-Jährigen in Deutschland: Sie liegt bei 15 / 100 000 PJ. Knapp 90 Prozent der von der FDA erfassten Betroffenen seien zudem mit Azathioprin oder Methotrexat therapiert oder vortherapiert worden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Möglicher Ansatz für Screening

Schützt IgE im Serum vor einer CLL?

Blutbildveränderungen

Ursachenfindung der Leukozytose: Reaktiv, Infektion oder Leukämie?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Typische Körperumrisse bei Achondroplasie

© BioMarin

Achondroplasie

Gezielte Therapie: erste Lebensjahre sind entscheidend

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioMarin Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Änderungen im Überblick

So wirkt sich das GKV-Spargesetz auf Praxen aus

Betäubungsmittel richtig verordnen

Opioide in der Urlaubsvertretung: Wie sich Missbrauch vorbeugen lässt

Lesetipps
Tablets to maintain the correct functioning of the human cardiovascular system on a blue background close-up

© bisonov / stock.adobe.com

Kombi schlägt Monotherapie

Diese Blutdrucksenker werden am besten vertragen

Schlange wartender Patienten am Praxisempfang

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Einschätzung von Kollegen

Wenn die Telefon-AU wegfällt: Was das für den Praxisalltag bedeutet