Ärzte Zeitung, 27.09.2011

Künftig Bluttest statt Knochenmarkbiopsie?

HINXTON (ple). Britische Forscher haben bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom genetische Veränderungen entdeckt, die künftig diagnostisch genutzt werden könnten.

Dadurch würden den Patienten, deren Erkrankung in eine akute myeloische Leukämie übergehen kann, schmerzhafte Knochenmarkentnahmen für die Diagnostik erspart bleiben (NEJM 2011; online 26. September).

Patienten mit Mutationen im Gen SF3B1 haben im Knochenmark pathologisch veränderte Erythrozyten, die Ringsideroblasten - also eine ringförmige perinukleäre Anordnung von eisenhaltigen Granula, ein typisches Zeichen für eine sideroblastische Anämie.

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