Forschung und Praxis, 30.07.2004

Nieren vertragen Therapie mit Ibandronat gut

Sowohl die orale als auch die intravenöse Therapie mit Ibandronat zeichnet sich durch eine hohe Nierensicherheit aus. Das konnte unter anderem in zwei Studien belegt werden, die beim ASCO vorgestellt wurden.

In der einen Studie erhielten 309 Brustkrebs-Patientinnen mit Skelettmetastasen entweder alle drei bis vier Wochen eine Infusion mit 6 mg Ibandronat (Bondronat®) über ein bis zwei Stunden (n = 152) oder Placebo (n = 157). Bei der statistischen Auswertung der Parameter für die Nierenfunktion ähnelten sich die Ergebnisse beider Therapiegruppen: Nach 48 Wochen war es bei 98 Prozent der Patienten, die intravenös Ibandronat erhielten, zu keiner Erhöhung des Serumkreatinins gekommen, mit Placebo war dies bei 96 Prozent der Fall.

In der zweiten Studie wurde bei 39 Patienten die Sicherheit der Therapie überprüft, wenn die Applikation von Ibandronat einmalig intravenös (6 mg) erfolgte, gefolgt von einmal täglich oraler Applikation (50 mg ) über zwölf Wochen. Auch hier zeigte sich kein signifikanter Unterschied in der Nierenfunktion. (otc)

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