Direkt zum Inhaltsbereich

Ausdauersport ist für Frauen mit Brustkrebs ein Gewinn

BERLIN (grue). Viele Krebspatienten fühlen sich besser, wenn sie sich körperlich fit halten. Auch Phasen der Abgeschlagenheit lassen sich mit Sport verkürzen. Ein richtig dosiertes Training verbessert bei Patienten nachweislich die Leistungsfähigkeit und wirkt einer Anämie entgegen.

Veröffentlicht:

Eine neue Broschüre erleichtert Frauen mit Brustkrebs den Einstieg in das Training. "Brustkrebs und Sport - ein Trainingshandbuch für Patientinnen" wird vom Unternehmen Pfizer Oncology in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin herausgegeben. Autoren sind die Kollegen Dr. Anke Kleine-Tebbe, Leiterin des Interdisziplinären Brustzentrums, und Privatdozent Fernando Dimeo, Leiter der Sportmedizin der Charité.

Die beiden empfehlen den Patientinnen etwa das schnelle Gehen - "walken" - für dreimal 40 Minuten pro Woche. Wie dieses Ziel mit Hilfe eines Trainingsplans innerhalb von zehn Wochen erreicht werden kann, wird in der Broschüre erläutert. Außerdem beschrieben werden weitere Trainingsprogramme für das Schwimmen und Joggen.

Die verständlich geschriebene Broschüre enthält zudem viele Informationen, die krebskranken Frauen - aber auch anderen Krebspatienten - die Angst vor dem Sport nehmen sollen. "Krebskranken mit Fatigue fällt das Aufraffen natürlich besonders schwer", sagte Dimeo bei einer Veranstaltung des Unternehmens beim Krebskongreß in Berlin.

"Aber der Teufelskreis aus Abgeschlagenheit, sich schonen und wiederum noch mehr Abgeschlagenheit sollte unbedingt durchbrochen werden." In einer Studie hatten Fatigue-Patienten beim Gehen eine Herzfrequenz von 150 Schlägen pro Minute und eine Laktatkonzentration von 2,5 mmol/l - ein Zeichen für eine hohe körperliche Belastung. Richtig dosiertes Training verbessert die Leistungsfähigkeit und wirkt einer Anämie entgegen. Ein Ziel, was durch die Broschüre unterstützt wird.

Womöglich hilft regelmäßiger Sport Krebspatienten sogar länger zu leben. Hinweise liefere die Nurses' Health Study, an der auch 3000 Frauen mit Brustkrebs teilnahmen (JAMA 293, 2005, 2479).

Die Broschüre ist kostenlos und kann angefordert werden unter www.pfizer-oncology.de oder per Fax an 0 61 23/70 57 57, Stichwort: Brustkrebs&Sport

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

S3-Leitlinie Mammakarzinom

Brustkrebs: So viel Sport ist empfehlenswert

Das könnte Sie auch interessieren
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 1: OS von Patientinnen mit Endometriumkarzinom und Mismatch-Reparatur-Profizienz bzw. Mikrosatellitenstabilität

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Primär fortgeschrittenes/rezidivierendes Endometriumkarzinom

Nachhaltiger Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anpassungsvorgänge brauchen Zeit

Höhenkrankheit bei Kindern und Jugendlichen: Das gilt es zu beachten

Erfolgreiche Überbrückung bis zur Transplantation

Schwer an ARDS Erkrankter überlebt Entfernung beider Lungenflügel

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt

Die Ärzte Zeitung ist jetzt auch auf Instagram aktiv.

© prima91 / stock.adobe.com

Social Media

Folgen Sie der Ärzte Zeitung auf Instagram