Ärzte Zeitung, 26.01.2010

Kommentar

Ödemschutz bei Brustkrebs gefragt

Von Ingrid Kreutz

Schweregefühl und Bewegungseinschränkungen infolge eines sekundären Armlymphödems machen Frauen nach einer Brustkrebs-Op oft schwer zu schaffen. Eine besonders effektive Methode zur Prävention ist einer aktuellen spanischen Studie zufolge eine frühzeitige Physiotherapie.

Solche Konzepte werden wohl auch künftig sehr gefragt sein. Denn trotz zunehmenden Einsatzes schonender Therapieverfahren wie der Sentinel-Node-Biopsie, bei der nur ein bis zwei Achsellymphknoten entfernt werden, benötigt ein Drittel der Frauen wegen positiver Lymphknoten nach wie vor die klassische Ausräumung der Axilla. Und diese ist ein starker Risikofaktor für Lymphödeme - ebenso wie Übergewicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »