Ärzte Zeitung, 22.02.2011

Everolimus bessert Therapiechancen bei Brustkrebs

NEU-ISENBURG (eb). Bei Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs, die eine endokrine Therapie mit Tamoxifen erhalten, lässt sich durch zusätzliche Gabe von Everolimus das Risiko für eine Krankheitsprogression offenbar deutlich senken.

Das hat eine Phase-II- Studie bei 111 Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem, HER2- negativem metastasiertem Brustkrebs ergeben, die zuvor einen Aromatasehemmer erhalten hatten. Mit Everolimus plus Tamoxifen waren nach sechs Monaten 61 Prozent der Frauen ohne Tumorprogression, mit Tamoxifen allein nur 42 Prozent, teilt das Unternehmen Novartis mit.

Eine Progression wurde mit Kombitherapie um im Mittel 8,6 Monate, mit Tamoxifen um 4,5 Monate verzögert. Das entspricht einer signifikanten Reduktion um 47 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »