Ärzte Zeitung, 17.05.2012

microRNA steuert Resistenz bei Brustkrebs

NEU-ISENBURG (eb). Resistenzen gegen Medikamente sind der Hauptgrund dafür, dass Brustkrebs bei vielen Patientinnen nicht wirksam bekämpft werden kann.

Wissenschaftlern um Privatdozent Stefan Wiemann aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es nun gelungen, Tamoxifen-resistente Brustkrebszellen mithilfe eines winzigen RNA-Moleküls wieder empfindlich für das Medikament zu machen (Oncogene 2012, online 16. April).

Die RNA-Schnipsel unterdrücken die Bildung eines Proteins, das Krebswachstum fördert. Hinweise darauf, dass sie auch klinisch bedeutsam sind, liefern Gewebeproben von Brusttumoren.

Topics
Schlagworte
Mamma-Karzinom (1375)
Krankheiten
Mamma-Karzinom (2401)
Wirkstoffe
Tamoxifen (195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »