Ärzte Zeitung, 17.02.2016

Neues Merkblatt zur Brustkrebs-Früherkennung

"Die meisten Frauen haben keinen Vorteil"

Brustkrebs ist bei Frauen der häufigste Tumor mit Todesfolge. Viele setzen daher auf die Früherkennung. Doch der Nutzen des Mammografie-Screenings wird überschätzt. Ein neues Infoblatt klärt Frauen über Vor- und Nachteile auf.

Ein Leitartikel von Beate Schumacher

"Die meisten Frauen haben keinen Vorteil"

Mit Mammografie von 1000 Frauen lassen sich ein bis zwei Brustkrebs-Todesfälle verhindern.

© dpa

NEU-ISENBURG. Die Teilnahme ist freiwillig. Ob Sie sich untersuchen lassen, ist allein Ihre Entscheidung." So heißt es in dem neu formulierten Einladungsbrief zum Mammografie-Screening, der ab Juli dieses Jahres allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zweijährlich zugeschickt werden soll.

Eine Entscheidung, die keine Frau leichten Herzens treffen wird. Schließlich ist Brustkrebs bei Frauen der häufigste Tumor mit Todesfolge.

In der Absicht, "das Beste für die eigene Gesundheit zu tun" oder "sich später nichts vorwerfen zu müssen", entscheidet sich bislang die Mehrheit der Eingeladenen für das Screening. Von einer freiwilligen Teilnahme kann trotzdem oft nicht die Rede sein. Die setzt nämlich außer dem Willen auch das entsprechende Wissen voraus. Tatsächlich wird der Nutzen der Brustkrebs-Früherkennung aber erheblich überschätzt.

Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung sind 30 Prozent der gesetzlich versicherten Frauen sogar der Ansicht, das Screening könne das Auftreten von Brustkrebs verhindern (Gesundheitsmonitor 1/2014).

Viel zu hoch sind nach dieser Umfrage auch die Erwartungen bezüglich der Brustkrebstodesfälle, die durch die Früherkennung verhindert werden - nämlich im Mittel 237 pro 1000 Frauen und 20 Jahre Teilnahme, so die Annahme.

Aktueller medizinischer Kenntnisstand

Dass der erwartbare Nutzen weit geringer ist, war schon dem Merkblatt zu entnehmen, das seit 2010 mit der Einladung zum Screening verschickt wurde. In dem vom IQWiG überarbeiteten Merkblatt, das der GBA im Januar veröffentlicht hat, sind die entsprechenden Aussagen dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand angepasst und vor allem noch anschaulicher aufbereitet.

Die Angaben werden jetzt zusätzlich grafisch dargestellt und beziehen sich nicht mehr - wie bisher - auf 200 Frauen, sondern - wie auch sonst in Publikationen üblich - auf 1000 Frauen. Laut dem neuen Merkblatt werden von 1000 Frauen, die zehn Jahre lang am Screening teilnehmen, ein bis zwei vor dem Tod durch Brustkrebs bewahrt.

Bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko könne die Zahl auch etwas höher liegen. "Die weitaus meisten Frauen haben jedoch keinen gesundheitlichen Vorteil."

Auch mögliche Schäden durch das Screening werden in dem aktuellen Merkblatt ausführlicher erklärt. Das betrifft vor allem Überdiagnosen, also Tumoren, die ohne Früherkennung zu Lebzeiten der Frau nicht auffällig geworden wären und daher unnötige Behandlungen nach sich ziehen.

Den ein bis zwei Frauen, die bei zehnjähriger Screening-Teilnahme von 1000 Frauen vor dem Tod durch Brustkrebs gerettet werden, stehen demnach fünf bis sieben Frauen mit Überdiagnosen gegenüber.

Zusätzlich ist mit einer relativ hohen Rate von falsch positiven Befunden zu rechnen, die weitere Untersuchungen erforderlich machen. Ihre Zahl bei einer einzelnen Screeningrunde von 1000 Frauen wird mit 24 beziffert.

Gleichzeitig ist bei sechs Frauen mit der Diagnose Brustkrebs zu rechnen. Wie wichtig die Angaben zu den Risiken sind, lässt sich an der Studie der Bertelsmann-Stiftung ablesen. Zwei Drittel der befragten Frauen waren der Meinung, dass die Untersuchung selten oder nie zu einem falschen Verdacht führen würde. Eine unnötige Operation hielten 17 Prozent der Frauen für vollständig ausgeschlossen.

Informationen über mögliche Überdiagnosen

Die Lektüre des Merkblatts kann daher dazu führen, dass Frauen das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Brustkrebs-Screenings weniger günstig beurteilen, als sie das bislang getan haben.

Das wird sich möglicherweise in den Teilnahmeraten niederschlagen. In einer randomisierten Studie bekundeten Frauen, die über mögliche Überdiagnosen informiert worden waren, eine verminderte Bereitschaft zum Screening (Lancet 2015; 385: 1642).

Sie verfügten jedoch über ein besseres Wissen und hatten eine mündige Entscheidung getroffen. Wenn man Frauen wirklich informieren und nicht in erster Linie motivieren will, ist das ein begrüßenswertes Ergebnis. Zumal der Nutzen des Mammografie-Screenings letzten Endes immer noch umstritten ist.

Darauf wird auch im neuen Merkblatt hingewiesen: "Studien lassen offen, ob Frauen, die regelmäßig zur Mammografie gehen, länger leben als Frauen, die die Untersuchung nicht in Anspruch nehmen."

Für die einzelne Frau geht es um eine Entscheidung, die ihr Leben retten, aber ihr Leben auch unnötig mit einer bedrohlichen Diagnose und medizinischen Eingriffen belasten kann. Letzteres ist dem Merkblatt zufolge sogar wahrscheinlicher. Frauen haben deswegen ein Recht auf die bestmögliche Information.

Dafür kann aber selbst eine noch so gut gemachte Broschüre zu wenig sein. In dem neuen Einladungsschreiben werden die Frauen daher ausdrücklich auf ihr gesetzlich verankertes Recht hingewiesen, eine persönliche Aufklärung durch einen Arzt in Anspruch zu nehmen.

 Dank des neuen Merkblatts sind sie auf ein solches Gespräch gut vorbereitet und haben bessere Chancen als je zuvor, eine informierte Entscheidung zu treffen.

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[21.02.2016, 20:16:13]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
guter Journalismus nennt immer die Quelle einer Behauptung
und wenn hier "der gemeinsame Bundesausschuss" auftaucht, zumindest hellhörig werden,
denn das ist ein politischer Ausschuss bei dem es darum geht ob die GKV die Kosten für eine medizinische Maßnahme übernehmen soll.
Ich halte dieses "Einladungsschreiben, nachdem ich es gelesen habe für einen Versuch mit inakzeptablen Mitteln, Frauen vom Screening abzuhalten.
Mich würde als Journalist die Stellungnahme der Fachgesellschaften interessieren.
Die erste Frage lautet:
Woher hat diese Kommission die Zahl,
dass von 1000 Frauen in dem Alter von 50-69 Jahren nur 6 einen bösartigen Tumor der Brust haben
und warum wird hier nur ein Jahr herausgegriffen, wenn sich das Programm auf 19 Jahre erstreckt?
Will sie verschleiern, dass das Screening in der Zeit statistisch 114 und nicht 6 Karzinome von 1000 finden wird?
Oder soll der falsche Eindruck vermittelt werden die Frau habe nur ein Gesamtrisiko von 0,6%?
(Das "Lebensrisiko" an Mamma-Ca ist über 10%!!!)
Danach folgt eine sehr umständliche Beschreibung einer rel. einfachen Untersuchung, die die REALITÄT keineswegs sehr zutreffend beschreibt. Ein erfahrener Radiologe sieht ad hoc mit einem Blick, ob ein verdächtiger Befund vorliegt oder nicht.
Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen,
Jedenfalls ist auch der Satz falsch, dass ein verdächtiger Röntgenbefund OHNE histologische Klärung
irgendwie doch noch als sicher harmlos diagnostiziert werden kann.
Dass eine positive Diagnose erstmal "ein Schock" sein muss ist nicht eben hilfreich.
Meine persönliche Erfahrung ist da ganz anders.
Das größte psychische Problem bei einem durchaus bekannten Risiko ist die UNSICHERHEIT.
994 Frauen werden also erleichtert sein. Und die 6 sind nicht selten froh zu wissen was los ist.
Es kann bei der Vielschichtigkeit des Mamma-Ca´s wirklich nicht die Aufgabe einer "Einladung" sein, hier mit einem ein Arztgespräch zu ersetzen und z.B. über ein Duktales Carcinoma in Situ zu philosophieren oder auch nur generell über Prognosen! Jedes Mamma-Ca ist anders.
Ich habe noch keine Frau erlebt, die unglücklich war über eine kleine Mamma-PE, die sich nicht als Krebs herausgestellt hat, was hier als "nachteilige Übertherapie" bezeichnet wird.
Die Problematik Übertherapie ist bei 30.000 Toten falsch dargestellt.
Dass ich die Zahl von 1-2 ‰ für die dadurch reduzierte Mortalität ebenfalls für falsch halte, hatte ich bereits ausgeführt.
Es handelt sich daher zusammengenommen bei einer "Einladung" zum Screening um eine deutlich Abschreckung davor, mit der mehrfachen Aufforderung, das nicht als Einladung zu verstehen, sondern "selbst zu entscheiden", was für mich ein absolutes Novum und einen indiskutablen Eingriff in ärztliche Tätigkeit darstellt.
Erkennbar kein Interesse an einer Verminderung der Krebsmortalität ausgerechnet beim mit Abstand häufigsten bösartigen Tumor der Frau!!! Das war früher in Deutschland anders und besser.
Was sagen die Fachgesellschaften dazu?
 zum Beitrag »
[20.02.2016, 15:51:38]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
@Rudolf Hege, was für eine "Evidenz"?
reden wir nur noch in sinnfreien lateinischen oder englischen Schlagworten?
Haben Sie meine Ausführungen nicht verstanden?
Selbstverständlich BESTEHT eine Evidenz, dass das Tumorstadium zum Zeitpunkt des Therapiebeginns durch systematisches Screening weniger fortgeschritten ist. Im Gegensatz zu anderen bösartigen soliden Tumoren muss man allerdings beim Mamma-Ca ganz andere Zeitrechnungen ansetzen.
Es gibt Mamma-Carcinome, die entwickeln nach einer korrekten und erfolgreichen Lokaltherapie noch nach 20 Jahren bis dahin occulte Fernmetastasen, die letztlich zum Tode führen.
Der zweite Unterschied zu einem anderen soliden Tumor z.B. im Gastrointestinaltrakt ist, dass die Patientin auch mit Fernmetastasen noch wirklich lange leben kann, nich selten weit über 10 Jahre. Ich kenne Mamma-Ca Patientinnen, deren ganzes Skelett sieht im Rö-Bild aus wie ein Sieb (Knochenmetastasen) und sie laufen noch rel. unbehindert herum, hier mit Unterstützung effektiver Schmerztherapie.

Es KANN sich also (nur) beim Mamma-Ca logischerweise ein erfolgreiches Screening NICHT SOFORT in einer Senkung der Mortalität manifestieren, wie z.B. beim Magen- Pankreas- oder auch dem häufigen Kolon-Ca.
Was ist so schwer daran zu verstehen???
Selbstverständlich darf man nicht vergessen,
darauf hinzuweisen, dass Heilung und Reduzierung der Mortalität nicht durch das Screenig selbst, sondern nur durch die danach durchgeführte Therapie möglich ist, bei soliden Tumoren als Goldstandard natürlich die vollständige operative Entfernung des Tumors. Das versteht auch der Patient auf Anhieb.

Die "Bertelsmann-Stiftung" hat sich eindeutig auch zu kritisch gegen die Vorsorge-Koloskopie ausgesprochen, das ist keine "Verschwörungstheorie", ein beliebtes Schimpfwort aus der Politik wenn es an Argumenten mangelt. Hier ist es auch nicht die Coloskopie allein, sondern die dabei entdeckten und ENTFERNTEN Polypen, fragen Sie einen Gastroenterologen.
Der sprachliche Purist darf das gerne auch Frühtherapie nennen, anders kann man die Mortalität nicht senken.


 zum Beitrag »
[20.02.2016, 11:30:05]
Rudolf Hege 
Evidenz? Lästig...
Es ist schon eigenartig: Normalerweise wird ständig auf der "Evidenz" bestanden, wenn jemand auf "gute Erfahrungen" hinweist - und Einzelfälle seien sowieso kein Beleg für irgend etwas.

OK, nur warum spielt die Evidenz plötzlich gar keine Rolle mehr, wenn sie gegen eine "liebgewonnene" Methode spricht? Da liest man dann plötzlich "Verschwörungstheorien" ("..Berthelsmann Stiftung ist ja bekannt für...")

Also doch lieber die eigene Erfahrung oder das eigene Wunschdenken statt EBM als Maßstab?

Da komme ich doch ins Grübeln... zum Beitrag »
[18.02.2016, 18:42:59]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Nachtrag Biopsie
Ich halte wenig von der Biopsie aber viel von einem erfahrenen Radiologen.
Die Biopsie beinhaltet sowohl das Risiko einer Fehlpunktion, wie das Risiko einer Tumorverschleppung.
No-touch ist das Prinzip, als Entfernung mit ausreichendem Abstand im Gesunden.
Optimalerweise Schnellschnitt zur Frage des weiteren Vorgehens.

Das trifft auch für andere Tumoren zu. zum Beitrag »
[18.02.2016, 18:26:56]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Liebe Kollegen Klaus-Uwe Pagel und Dr. Dr. Christiane Rohloff, es ist wirklich erstaunlich falsch,
zu glauben, Brustkrebs könne man nicht heilen!
Das konnte man schon vor 100 Jahren, die Technik ist noch älter und geht zurück ins 19. Jahrhundert (Rotter/Halsted). Wobei sich herausstellte, dass die Radikalität der LK-Entfernung wichtiger war als die der Brustdrüsenentfernung, selbstverständlich immer mit der Voraussetzung einer kompletten Tumorentfernung,
was nicht immer so einfach ist wie man denkt, denn es gibt ja auch das "occulte Mamma-Ca", bei dem zuerst die Achselhöhlenmetastasen auffallen.
"Krebsvorsorge", mich stört dieser Begriff überhaupt nicht, ist hier also das Erkennen des Frühstadiums, das eine Heilung ermöglicht, die es immer schon gab, wenn noch keine Fernmetastasen bestehen, egal wie spät die auftreten, das weiß man zum Zeitpunkt der Operation noch nicht.

Die Inzidenz lag noch in den 80-ger Jahren bei 30-Tausend/a und hat sich bis zur Einführung des Mammographiescreenings 2004 etwa verdoppelt. Danach kam es noch einmal zu einem Inzidenz-Anstieg auf über 70.000 und einem leichten Rückgang seit 2008 bei zunächst konstanter "Mortalität".
Gerade beim Mamma-Ca mit den jahrelang schlummernden Fernmetastasen ist es ERFORDERLICH, mit einer Beurteilung des Einflusses auf die Mortalität noch zu warten, bis mindesten 2018. Die schon eindeutig nachweisbare Reduzierung des Stadiums zum Op-Zeitpunkt lässt erwarten, dass dann auch die Mortalität sinken wird.
Das kennen wir doch vom Schilddrüsen-Ca:
Eindeutige Senkung der Mortalität trotz Anstieg der Inzidenz (wegen besserer Diagnostik). zum Beitrag »
[18.02.2016, 09:53:19]
Klaus-Uwe Pagel 
Nicht auf unerwünschte Erkenntnisse zu früheren Meinungen schimpfen
Nun mag es sein, dass es ein schlechtes Gewissen macht, wenn man als Mensch, der die Verantwortung für sein Handeln in der Heilkunde trägt, erkennen muss, dass bisherige "Empfehlungen" nicht wirklich hinreichend begründet waren. Es hat keinen Sinn einer Stiftung vielleicht Einseitigkeit vorzuwerfen, anstatt sich, endlich einmal (?) mit den Schwachpunkten bisheriger "Meinungen" - von eigenen Interessensverbänden, und auch Geräteanwendern! - auseinander zu setzen.

Es ist bestürzend, dass es noch immer viel zu viele Menschen gibt, die glauben, dass mit der Früherkennung (Feststellung vorhandener Erkrankungen) eine Vorbeugung (Vermeidung) dieser Krankheit zu erreichen wäre.

Hören wir auf den Wert vieler technischer und teurer - aber für den Betreiber lukrativer - Diganosverfahren zu übertreiben. Nur die Biopsie kann einen Krebs nachweisen. Kein MRT, kein Untraschall usw. kann das. Allenfalls den Verdacht kann man damit bekommen.

Wer Impfungen und Früherkennungsuntersuchen zu vergleichen versucht, der geht ins argumentatorische Abseits.

Es ist Aufgabe, vollständig, neutral und ohne eigene Belange (z.B. Geräteausdlastung)zu informieren (aufzuklären), wenn man in der Heilkunde tätig ist. Wenn nun eine Broschüre dem in der Sache Brustkrebsfrüherkennung näher kommt, ist das begrüßenswert.

Klare Worte, auch wenn unbequem erscheinend, sind mal notwendig. zum Beitrag »
[18.02.2016, 08:00:02]
Dr. Nabil Deeb 
Moderne Mammadiagnostik & Berücksichtigung der Mikrometastasen beim Mammakarzinom :

Nabil Abdul Kadir DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53173 Bonn / GERMANY

Moderne Mammadiagnostik & Berücksichtigung der Mikrometastasen beim Mammakarzinom :-

Moderne Mammadiagnostik :-

Wir müssen auch die Mikrometastasen beim Mammakarzinom berücksichtigen.

Die Mammografie ist heute die Methode der Wahl beim Brustkrebs-Screening. Bei Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe ist die Effektivität der Mammografie jedoch eingeschränkt. Eine Verbesserung des Screening-Ergebnisses ist möglicherweise durch die Kombination der Mammografie mit einer Sonografie der Brust zu erzielen.

Die Ultraschalldiagnostik der Brust kann bei qualitätsgesichertem Einsatz die Brustkrebsfrüherkennung wesentlich verbessern, ohne dass dadurch die Rate an falsch positiven Befunden wesentlich erhöht wird.

Stellenwert der Mammasonografie:-

Die tragenden Säulen der Brustdiagnostik sind die klinische Untersuchung, die Mammografie und der Ultraschall. Für besondere klinische Fragestellungen kommt die dynamische Magnetresonanztomografie (MRT) zum Einsatz .

Bei Ultraschall-Untersuchung kann bei klinischen Tastbefunden und mammografischen Verdichtungen aufgrund der guten Unterscheidung von Weichteilstrukturen eine zuverlässige Differenzierung von Zysten und soliden Tumoren sowie auch zwischen gut- und bösartigen Tumoren feststellen.

Die Mammasonografie kann für die nachfolgenden Indikationen eingesetzt werden :-

• Differenzierung zwischen zystischen und soliden Tumoren ;
• Differenzialdiagnostik zwischen benignen und malignen tastbaren Herdbefunden
• mammografische Herdbefunde BI-RADS 2-5 3nicht aussagefähige Mammografie BI-RADS • junge Frauen, Schwangerschaft und Laktation mastopathische und dichte Mammae ACR 3-4
• Hormonersatztherapie (wegen häufiger Dichtezunahme des Brustgewebes) 3entzündliche Erkrankungen (höhere mammografische Dichte) ;
• postoperativ und nach Bestrahlung (erschwerte mammografische Beurteilbarkeit);
• lokoregionäres Staging (Tumormetrik, Multifokalität und Multizentrizität, Lymphknotenstatus) zur Planung brusterhaltende vs. ablative oder rekonstruktive Chirurgie
• individuelle Vorsorge bei Risikopatientinnen und Verbesserung der Früherkennung bei Frauen mit dichtem Brustparenchym ;
• Steuerung von interventionellen Eingriffen: Feinnadelaspiration, Hochge-schwindigkeits-Stanzbiopsie, Vakuumbiopsie, präoperative Tumorlokalisation .

Die digitale Mammographie und die moderne intraoperative Radiotherapie beim Mammakarzinom :-

Die Magnetresonanz-Tomographie ( = MRT ) ist eine hoch sensible, nichtinvasive Bildgebungsmethode, die sich insbesondere für die frühzeitige Erkennung von Brustkrebs empfiehlt. Da eine frühzeitige Diagnose die Überlebenschancen der Patientinnen grundlegend erhöht, ist es zunehmend wichtiger geworden, die potentielle Rolle von MRT in der Bildgebung der Brust abzuwägen.

Das Potential der MRT :-
Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren, kann MRT sowohl von Weich- als auch von Hartgewebe Aufnahmen und Querschnittsbilder (einschließlich geneigten Ebenen) in jeder Ebene machen und somit das erkrankte Gewebe, wie Tumore oder Läsionen, erkennen. Traditionell für die Bildgebung des Gehirns verwendet, wurde die MRT lange Zeit als weniger sensibel als die Mammografie für die Erkennung des duktalen Karzinoms in situ (DCIS), das als eine Vorstufe des Brustkrebses betrachtet wird und in den Milchgängen auftritt, angesehen. Dennoch zeigt eine neue Studie von Prof. Kuhl, dass mittels MRT mehr als doppelt soviele DCIS als mit Mammografie erkannt werden, insbesondere hochgradige DCIS, die die aggressivste Form des Karzinoms darstellt. Die Studie zeigt, dass von 167 Frauen, bei denen bildgebende Verfahren durchgeführt wurden, ein reines DCIS diagnostiziert wurde, 56% mittels der Mammografie und 92% mittels MRT diagnostiziert wurden. Von den 89 hochgradigen DCIS wurden 43 (48%) von der Mammografie nicht erkannt und nur mittels der MRT diagnostiziert. MRT erkannte hingegen 87 (98%) der Läsionen, wobei in nur zwei Fällen, bei denen die MRT diese nicht erkannt hat, diese mittels Mammografie diagnostiziert wurden.

Es stellt sich nach und nach heraus, dass Brust-MRT bei weitem die zuverlässigste Bildgebungsmethode ist,die heutzutage verfügbar ist .

Frühzeitige Erkennung und Behandlung sind der Schlüssel zum Überleben :-
Früherkennung ist ausschlaggebend, um bei Brustkrebs, der Erkrankung die fast bei jeder zehnten Frau in Europa und bei jeder achten in der USA auftritt, zu überleben.
Laut der Amerikanischen Krebsgesellschaft (ACS), ist die Todesrate bei Brustkrebs aufgrund einer vorzeitigen Diagnose und besseren Behandlungsanwendungen seit 1990 kontinuierlich gesunken. Mammografiescreenings haben grundlegend dazu beigetragen, dass die frühzeitige Krebserkennung verbessert wurde. Heutzutage, beschränken sich 20% der erkannten Brustkrebsfälle auf die Milchgänge, im Vergleich zu den 2% vor dem flächendeckenden Einsatz der Mammographie.

Die Vorteile der digitalen Mammadiagnostik :-

Die digitale Mammographie gilt heute weitgehend als Standard in der röntgenologischen Untersuchung der Mammae, sowohl in der kurativen/ Früherkennungsmammographie als auch im Mammographie-Screening. Wissenschaftliche Studien haben die Gleichwertigkeit bzw. Überlegenheit der digitalen Mammographie im Vergleich zur analogen Film-Folien-Mammographie nachgewiesen. Hierbei zeigten sich insbesondere bei dichten Mammae, sowie für prä-/perimenopausale Frauen und Frauen unter 50 Jahren signifikante Vorteile. Das gesamte Bildmanagement und damit auch der Befundungsprozess, der am Monitor erfolgt, wurden durch die digitale Mammographie verlässlicher und effizienter.

Das tatsächliche innovative Potential der digitalen Mammographie zum Nutzen der Patientinnen wird jedoch erst durch die Weiterentwicklungen auf der jetzt digitalen Systembasis erschlossen.

Am weitesten fortgeschritten von diesen Neuentwicklungen und zum Teil bereits in die Praxis eingeführt ist die computerunterstützte Befundung der digitalen Mammogramme. Diese so genannten CAD-Systeme haben heute bereits einen Entwicklungsstand erreicht, dass der erfahrene Mammadiagnostiker durch den Einsatz von CAD als Zweitbefunder seine eigene Spezifität verbessern kann.

Die digitale Tomosynthese (DBT) der Brust scheint momentan die wichtigste Neuerung im Bereich der Röntgenmammographie darzustellen. DBT ist in der Lage das "strukturelle Rauschen" des normalen Brustgewebes zu überwinden und so die Zahl der falsch-negativen wie auch die Zahl der falsch-positiven Befunde zu reduzieren. Die Tomosynthese ist der Einstieg in die dreidimensionale Mammographie und eröffnet neue Möglichkeiten zu einer verbesserten Größen -und Volumenbestimmung von Befunden, die zunehmende Bedeutung für therapeutische Fragestellungen gewinnen. Die verschiedenen Ansätze zur digitalen Kontrastmittel-Mammographie sind interessante Untersuchungsmethoden insbesondere für Befunde im dichten Drüsenparenchym und die Abklärung von Multifokalität und -zentrizität. Da eine solche Untersuchung außerdem immer mit einer zusätzlichen Strahlenexposition verbunden ist, wird sie sich nur schwer gegen die weltweit anerkannte kontrastmittelgestützte MR-Mammographie durchsetzen können, die ohne ionisierende Strahlung auskommt.

Neuerlich wurde erstmals ein speziell für die Mammadiagnostik entwickeltes CT-System klinisch erprobt und mit einem konventionellen Mammographiesystem verglichen. Diese Methode ist aber zur Zeit noch nicht zu einem ernsthaften Konkurrenten der digitalen Mammographie oder gar der DBT geworden.

Ein digitales Mammographiesystem bietet in idealer Weise die Plattform zur Systemkoppelung von digitaler Mammographie mit Tomosynthese und automatisierten Ultraschall einschließlich CAD, um die hohe Sensitivität der Röntgenmammographie mit der hohen Spezifität der Sonographie bei Untersucherunabhängigkeit zu vereinigen - dies wäre aber auch mit anderen alternativen Methoden wie optische Bildgebung, elektrische Impedanz oder Elastographie möglich (Hybridsysteme).

An die Stelle der planaren Mammogramme wird in absehbarer Zeit in der Mammadiagnostik - und therapie eine Volumenbildgebung treten, die zusätzlich die Möglichkeit zur Fusion von Bildern aus unterschiedlichen medizinischen Modalitäten nutzt (Tumor Targeting).

Niedrige Fibroserate bei adäquatem Zeitintervall zwischen intraoperativem Tumorbettboost und perkutaner Nachbestrahlung :-

Die intraoperative Radiotherapie ( = IORT ) :-

Die intraoperative Radiotherapie ( = IORT ) kommt zunehmend als Boost bei Brustkrebspatientinnen zum Einsatz. F. Wenz und Miarbeiter ; Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie • Universitätsklinikum Mannheim haben den Einfluss des Zeitintervalls zwischen IORT und der anschließenden perkutanen Mammahomogenbestrahlung (= EBRT ) auf die Spättoxizität analysiert.

Die intraoperative Radiotherapie ( = IORT) bei Brustkrebs stellt eine neue Behandlungsmethode dar. Während einer brusterhaltenden Operation kann die IORT entweder als Tumorbett Boost mit anschließender perkutaner Bestrahlung oder als alleinige strahlentherapeutische Behandlung im Sinne einer APBI (accelerated partial breast irradiation) angewandt werden. Die IORT als alleinige Behandlungsmethode ist derzeit noch als experimentelle Therapie einzustufen; ihr Einsatz sollte ausschließlich im Rahmen kontrollierter klinischer Studien erfolgen. Aktuell werden verschiedene Studien zur Rolle der IORT als alleinige Behandlungsmethode bei frühem Mammakarzinom durchgeführt, beispielsweise TARGIT oder ELIOT .

Moderne Mammadiagnostik & Berücksichtigung der Mikrometastasen beim Mammakarzinom . !

Modern diagnosis of breast cancer & consider of micrometastases in breast cancer .!

Modern diagnostic de cancer du sein & considérer de micrométastases dans le cancer du sein .

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr


Nabil Abdul Kadir DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Department of Medical Research
Département de la recherche médicale
P.O. Box 20 10 53
53173 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Doctor Nabil Abdul Kadir DEEB
& Fatima Zahra Boukantar - DEEB
Foerderverein Palastinensischer Aerzte und Akademiker e.V.
e.mail: doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com
or
e.mail: doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com
53173 BONN
GERMANY

Literatur :-

1 - Kraus-Tiefenbacher U, Bauer L, Kehrer T. Intraoperative radiotherapy (IORT) as a boost in patients with early-stage breast cancer - acute toxicity. Onkologie 2006; 29: 77-82

2 - Kraus-Tiefenbacher U, Bauer L, Scheda A. Long-term toxicity of an intraoperative radiotherapy boost using low energy X-rays during breast-conserving surgery. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2006; 66: 377-381

3 - Kraus-Tiefenbacher U, Scheda A, Steil V. Intraoperative radiotherapy (IORT) for breast cancer using the Intrabeam system. Tumori 2005; 91: 339-345

4 - Kraus-Tiefenbacher U, Steil V, Bauer L. A novel mobile device for intraoperative radiotherapy (IORT). Onkologie 2003; 26: 596-598

5 - Reitsamer R, Sedlmayer F, Kopp M. The Salzburg concept of intraoperative radiotherapy for breast cancer: results and considerations. Int J Cancer 2006; 118: 2882-2887

6 - Sauer R, Wenz F, Strnad V. [Partial breast irradiation after breast-conserving surgery for breast cancer]. Strahlenther Onkol 2005; 181: 417-423

7 - Vaidya JS, Baum M, Tobias JS. Targeted intraoperative radiotherapy (TARGIT) yields very low recurrence rates when given as a boost. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2006; 66: 1335-1338

8 - Vaidya JS, Tobias JS, Baum M. Intraoperative radiotherapy for breast cancer. Lancet Oncol 2004; 5: 165-173

9 - Intra M, Luini A, Gatti G. Surgical technique of intraoperative radiation therapy with electrons (ELIOT) in breast cancer: a lesson learned by over 1 000 procedures. Surgery 2006; 140: 467-471

10 - Vaidya JS, Tobias JS, Baum M. TARGeted Intraoperative radiotherapy (TARGIT): an innovative approach to partial-breast irradiation. Semin Radiat Oncol 2005; 15: 84-91

11 - Veronesi U, Orecchia R, Luini A. Full-dose intraoperative radiotherapy with electrons during breast-conserving surgery: experience with 590 cases. Ann Surg 2005; 242: 101-106

12 - Goldhirsch A, Wood W, Gelber R. Progress and promise: highlights of the international expert consensus on the primary therapy of early breast cancer 2007. Ann Oncol 2007; 18: 1133-1144
13 - Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie 2009; 6: 54-58 ; F. Wenz ; Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie • Universitätsklinikum Mannheim .
14. - 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie,Düsseldorf,11.-13. Juni 2009

15. – Rest der Literatur beim Verfasser . zum Beitrag »
[17.02.2016, 15:11:49]
Dr. Dr. Christiane Roloff 
Endlich werden mal diese Zahlen genannt
Bei den Verfechtern des Mammascreenings wird mit relativen Prozentzahlen agiert und dabei verschwiegen, dass sich die ganzen "Erfolge" im Promillebereich (wenn man die absoluten Werte heranzieht) abspielen.
Wenn ich so in die Krebsregister schaue : Wo ist da eigentlich die Mortalität gesenkt? Die Mortalität am Mammaca beträgt seit fast 20 Jahren etwa 30 %. Was durch die Therapien erreicht werden kann,ist ein Hinausschieben der Metastasierung aber keine Lebensverlängerung.Deswegen nimmt auch die Überlebenszeit nach Erstmanifestation einer Fernmetastase seit Jahren ab.
 zum Beitrag »
[17.02.2016, 13:36:16]
Regina Buhl 
Ein Segen im Einzelfall bzw. Doppelpack
Als betroffene Kollegin möchte ich eine Lanze für das Mammografie-Screenining brechen.

Seit Einführung der Reihenuntersuchung habe ich daran zwiespältig teilgenommen. Zuletzt erst nach
wiederholter Aufforderung, da ich mich im 69 Lebensjahr ohne familiäre Belastung wenig gefährdet sah.
Bei mir wurde ein nicht tastbarer Knoten < 1cm entdeckt und operativ entfernt: invasives ductales Karzinom.
Eine Kollegin 10. J. jünger, der ich von meinem Befund berichtete, nahm daraufhin trotz ihrer Skepsis an dem Screening teil und hatte ebenfalls einen malignen Befund.
Noch wissen wir nicht, ob sich die Früherkennung günstig auf unsere Überlebenserwartung auswirken werden. Aber zunächst einmal sind wir erleichtert, dass der Feind in unseren Körpern erkannt worden ist und bekämpft werden kann.
 zum Beitrag »
[17.02.2016, 11:56:31]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Merkblatt zur Brustkrebs-Früherkennung - reloaded
Der sybillinische Satz: "Die Teilnahme ist freiwillig. Ob Sie sich untersuchen lassen, ist allein Ihre Entscheidung" erhöht keineswegs die informationelle Selbstbestimmung unserer Patientinnen bis hin zu ihrem "informed consent". Das neue Merkblatt zur Brustkrebs-Früherkennung versucht nämlich jetzt im Gegensatz zum bisherigen Procedere den Nutzen des Mammografie-Screenings so klein wie irgend möglich zu reden, um gleichzeitig Nebenwirkungen, Risiken bzw. Nachteile dramatisch zu überhöhen.

Die Bertelsmann-Stiftung muss sich dabei mit ihrem "Gesundheitsmonitor 1/2014" den Vorwurf der gezielten Desinformation gefallen lassen: "Gesundheitsmonitor" verwechselt nicht nur Gesundheit mit Krankheit, sondern versucht damit u. a. Brustkrebs-Erkrankungen bei Frauen als häufigsten malignen Tumor mit Todesfolge schön zu reden.

Senologie-ferne Bertelsmann-AutorInnen versuchten eine Umdeutung und falsche Begrifflichkeit im öffentlichen Vorsorge-, Präventions- und Früherkennungs-Diskurs: Patientinnen wurden über selbst innerhalb der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie umstrittene und unbeantwortete Fragen zu Mammografie, Vorsorge-Performance und –Effizienz, „grauer Vorsorge“, falsch „positiven“ und „negativen“ Befunden bzw. der gesamten Brustkrebs-Problematik interviewt. Zugleich mokierte man sich dann ex post im "Gesundheitsmonitor" über „Wissenslücken“ der Frauen, die zu 30 Prozent glaubten, ein Mammografie-Screening alleine könne das Auftreten von Brustkrebs selbst verhindern.

Die Ärzte Zeitung hatte dagegen mit fundierter Berichterstattung ihren Titel mit einem Fragezeichen versehen: "Ärzte Zeitung, 19.02.2014 - Mammografie - Geschäft mit der Angst?
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/mamma-karzinom/article/855456/mammografie-geschaeft-angst.html

Im medizinischen Alltag, in der Fremd- und Selbstwahrnehmung von Mammografie-Patientinnen, ergeben die Befunde von weit über 95 Prozent aller untersuchten Patientinnen unauffällige Ergebnisse: Informationen, Diskussionen, Zielkonflikte und Erörterungen über falsch positive Befunde, Fehlbehandlungen, Chancen und Risiken von Maximaltherapien, „Over-“ bzw. „Under“- „Diagnosis“ oder „Treatment“ erübrigen sich damit weitgehend.

Ganz im Gegenteil: Alle Patientinnen mit unauffälligem Tast- und Mammografie-Befund sind subjektiv und objektiv nicht durch diese Krebskrankheit gefährdet.

Bei dem für Juli 2016 neu formulierten Einladungsbrief zum Mammografie-Screening ist jetzt schon absehbar, dass es wieder mehr Spätdiagnosen mit schlechteren Therapie-Optionen beim Mammakarzinom geben wird.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »

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Astronauten sterben häufig an Herzkreislaufkrankheiten. US-Forscher haben dieses Phänomen untersucht. Und wir erklären, was sie herausgefunden haben. mehr »

Kann eine nicht wirksame Heilmethode so erfolgreich sein?

Kürzlich veröffentlichte die "Ärzte Zeitung" einen kritischen Beitrag zur Homöopathie. Wir geben den von ihr überzeugten Ärzten die Gelegenheit zu antworten. mehr »

Zunehmende Gewaltbereitschaft

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Arzt in der Berliner Charité herrscht Unsicherheit: Kann man solche tragischen Vorfälle überhaupt verhindern? mehr »