Ärzte Zeitung, 24.08.2016

Therapie bei Brustkrebs

PSMA - der Angriffspunkt der Zukunft?

DRESDEN. Möglichst zielgerichtet sollen neue Therapiestrategien bei Brustkrebs sein. Da kommt ein neues Target gerade recht. Das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) findet sich nicht nur bei Prostatakarzinomen, sondern auch bei etwa einem Viertel der Mammakarzinome - nicht nur im Primärtumor. "PSMA lässt sich auch in Hirnmetastasen nachweisen", berichtete Priv.-Doz. Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Homburg, beim Senologiekongress 2016.

Die PSMA-Expression sei prognostisch relevant. Hohe Spiegel korrelierten unter anderem mit ungünstigen Prognosefaktoren wie hohen Ki67-Werten. Relevanz habe PSMA auch diagnostisch, nämlich als Tracer in der Positronenemissionstomografie/Computertomografie-Untersuchung für das Staging beim metastasierten Mammakarzinom. (bf)

Topics
Schlagworte
Mamma-Karzinom (1395)
Krebs (10256)
Organisationen
Spiegel (1061)
Krankheiten
Mamma-Karzinom (2447)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »