Ärzte Zeitung, 11.01.2007

Übergewichtige sterben vermehrt an Prostata-Ca

BETHESDA (mut). Je dicker ein Mann ist, um so höher ist sein Risiko, an einem Prostata-Ca zu sterben. Darauf deuten Daten einer prospektiven Studie mit über 280 000 Männern.

Bei knapp 10 000 von ihnen traten innerhalb von fünf Jahren Prostata-Ca auf. Bei den Männern mit einem BMI zwischen 25 und 30 war dabei die Letalität um ein Viertel höher, bei einem BMI zwischen 30 und 35 um die Hälfte und bei einem BMI über 35 doppelt so hoch wie bei Normalgewichtigen. Als möglichen Grund nennen die Autoren vermehrtes Therapieversagen bei Dicken, denn die Prostata-Ca-Inzidenz war in allen Gruppen gleich hoch, berichten die US-Forscher um Margaret Wright aus Bethesda online in der Zeitschrift "Cancer".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »