Direkt zum Inhaltsbereich

Patienten mit Prostata-Ca vertrauen ihren Ärzten

BERLIN (gvg). Der allergrößte Teil der Männer mit Prostata-Krebs vertraut seinen Ärzten. Dennoch sprechen die wenigsten Patienten mit ihren Ärzten darüber, wie sie mit der Therapie zufrieden sind.

Veröffentlicht:

Das sind zwei Ergebnisse einer vom Unternehmen Astellas unterstützten Umfrage. Sie wurde jetzt auf dem Europäischen Urologenkongress in Berlin vorgestellt. Für die Befragung wurden jeweils vierzig Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom in fünf europäischen Ländern ausgewählt, darunter auch Deutschland.

Alle Patienten nahmen als Dauertherapie LHRH-Agonisten ein. Diese Substanzen unterdrücken nach subkutaner Injektion die Testosteron-Produktion und können so das Prostatakarzinom unter Kontrolle halten.

"Insgesamt zeigte sich, dass die Patienten mit ihren Ärzten sehr zufrieden sind", sagte Professor Claude Schulmann von der Universität Brüssel. Über neunzig Prozent der Patienten europaweit sagten, dass sie ihrem Arzt vertrauten. Trotz dieses Vertrauensverhältnisses gaben 55 Prozent der Patienten an, mit ihrem Arzt nicht über Fragen der Lebensqualität und der Therapiezufriedenheit gesprochen zu haben.

Vor allem für Patienten unter siebzig Jahren war es wichtig, möglichst selten subkutane Injektionen zu erhalten. 81 Prozent gaben an, lieber alle sechs Monate eine Injektion erhalten zu wollen als alle drei Monate oder gar jeden Monat. Bei den älteren waren es immerhin noch 57 Prozent, die für die halbjährliche Injektion votierten.

Um dieses Bedürfnis abzudecken, gibt es seit Anfang März eine neue Formulierung des vom Unternehmen vertriebenen LHRH-Agonisten Leuprorelin (Eligard®). Sie muss nur noch alle sechs Monate appliziert werden, unterdrückt die Testosteronproduktion aber ähnlich effizient wie die Präparate für kürzere Intervalle.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Steve Roczen: Darum ist der MFA-Beruf für Männer interessant

Lesetipps
Ein gedeckter Tisch mit Gemüse

© san_ta / Stock.adobe.com

Metaanalyse

Ist eine vegetarische oder vegane Ernährung gut für Kinder?

Alle Diabetes-Patienten gegen  Herpes zoster impfen?

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Alle Diabetes-Patienten gegen Herpes zoster impfen?

Labor

© Gerhard Seybert - stock.adobe.com

Euglykämische diabetische Ketoazidose

Kasuistik: Seltene Nebenwirkung unter SGLT2-Hemmern