Ärzte Zeitung, 16.10.2007

Frakturen nach Prostata-Ca

Therapie-bedingte Osteoporose erhöht das Risiko

KOPENHAGEN (hub). Männer mit Prostata-Krebs haben ein 3,7-fach erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen. Im Vergleich zu gesunden gleichaltrigen Männern ist das Risiko bei Männern mit Prostata-Ca im Alter von 50 bis 65 sogar 8-fach erhöht.

Das hat eine Studie aus Dänemark mit über 60 000 Männern mit Prostata-Ca ergeben (BJU Int 100, 2007, 749). Aus den Daten errechneten die dänischen Kollegen: Drei Prozent aller Hüftfrakturen bei dänischen Männern über 50 Jahre seien auf Prostata-Krebs zurückzuführen. Ursache sei eine Osteoporose durch die Krebsmedikamente, so die Forscher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »