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Bei Prostatakrebs nützt Bestrahlung sofort nach OP

WIEN (ars). Hochrisikopatienten mit positiven (tumorbefallenen) Schnitträndern oder pT3 Prostatakarzinomen nach einer radikalen Prostatektomie profitieren von einer sofortigen externen Bestrahlung.

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Über dieses Ergebnis einer Studie (EORTC* 22911) hat Professor Hein van Poppel beim Kongress der European Association of Urology (EAU) in Wien berichtet.

An der vorgestellten Studie haben rund 1000 Patienten mit pN0M0-Tumoren und Risiken wie Kapselperforation, positiven Schnitträndern oder Befall der Samenblasen teilgenommen. Nach radikaler retropubischer Prostatektomie wurden sie jeweils etwa zur Hälfte entweder nur medizinisch beobachtet oder erhielten eine Strahlentherapie.

Schon nach durchschnittlich fünf Jahren ergab sich: Bei den Patienten mit Radiatio war das Überleben ohne biochemisch oder klinisch nachweisbare Progression signifikant verlängert.

Zudem kam es bei ihnen seltener zu Lokalrezidiven, sagte der Urologe von der Universitätsklinik Leuven in den Niederlanden. Auf dem EAU-Kongress in Wien präsentierte er Daten zum Beobachtungszeitraum von zehn Jahren. Sie bestätigen die früheren Ergebnisse.

*EORTC ist die Abkürzung für European Organisation for Research and Treatment of Cancer (www.eortc.be)

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