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Strahlenbehandlung bei Prostatakarzinom sehr effektiv

Bei lokalisiertem Prostatakarzinom ist mit einer Strahlentherapie die biochemische Rezidivfreiheit am höchsten. Das belegt eine Metastudie mit über 52 000 Patienten.

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BERLIN (eb). Die besten Behandlungsergebnisse beim lokalisierten Prostatakarzinom werden mit einer Strahlentherapie erreicht. Entweder als Brachytherapie - einer Strahlentherapie "von innen" - oder als Kombination von Brachytherapie und externer Strahlentherapie.

Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich im "British Journal of Urology International" (BJUI) publizierten, systematischen Analyse von mehr als 52 000 Patienten hin (BJUI 2012: 109, Suppl. 1, 22-29).

Alle in der Fachliteratur veröffentlichten Behandlungsergebnisse der letzten Jahre (2000 bis 2010) wurden in dieser "Metastudie" systematisch analysiert. Untersucht wurden die Behandlungsergebnisse nach Radikaloperation (16.697 Patienten, davon 1381 mit robotergestützter OP), interstitieller Brachytherapie (insgesamt 22.479 Patienten, zum Teil mit zusätzlicher externer Bestrahlung und Antihormontherapie), alleiniger externer Bestrahlung (12.082 Patienten) oder anderen Verfahren (532 Patienten mit hochfokussiertem Ultraschall, 227 Patienten mit Kryotherapie).

Kein Beweis, dass bestimmte Therapie eindeutig besser ist

"Als Maß für die Wirksamkeit der Behandlung wurde die biochemische Rezidivfreiheit analysiert, also der Anteil von Patienten, bei denen sich der PSA-Wert nach der Behandlung nicht verschlechterte", wird Professor Thomas Wiegel, Ärztlicher Direktor der Abteilung Strahlentherapie am Universitätsklinikum Ulm und Beauftragter der DEGRO für Prostata-Zentren, in einer Mitteilung der AWMF zitiert.

Die Studie liefere zwar keinen Beweis, dass eine bestimmte Therapie eindeutig besser ist als andere. Die biochemische Rezidivfreiheit war in dieser Analyse aber nach einer Brachytherapie oder nach einer Kombination aus Brachytherapie und / oder externer Bestrahlung und Hormontherapie am höchsten, erläuterte Wiegel.

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