Ärzte Zeitung, 20.12.2012

Prostatakrebs

Zirkulierende Tumorzellen früh entdecken

HAMBURG. Prostatakrebs wächst bei vielen Patienten nur sehr langsam. In manchen Fällen schreitet die Erkrankung jedoch schnell voran und breitet sich im ganzen Körper aus.

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wollen durch Blutuntersuchungen, bei denen zirkulierende Tumorzellen aufgespürt werden, solche aggressiven Tumoren früh erkennen.

"Wir wollen herausfinden, welche Patienten mit Prostatakrebs ein hohes Risiko für Metastasen haben", wird Studienleiter Professor Klaus Pantel, Direktor des Instituts für Tumorbiologie, in einer UKE-Mitteilung zitiert.

In diesen Fällen könne eine frühe intensive Therapie vorbeugend wirken und die Gefahr der Krebsausbreitung reduzieren. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »

Früherkennung mit einem Atemzug

Ein neuer Test zur Früherkennung von Lungenkrebs misst kleinste Veränderungen in der Zusammensetzung der Atemluft. Das von Forschern des Max-Planck-Instituts entwickelte Verfahren könnte das Diagnoseverfahren vereinfachen. mehr »