Sonntag, 3. Mai 2015
Ärzte Zeitung, 23.01.2013

Prostatakrebs

Studie bewertet Therapien

In der jetzt gestarteten PREFERE-Studie werden die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht.

BONN. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der PREFERE-Studie beteiligen, teilt die Deutsche Krebshilfe mit.

"Die Studie soll richtungsweisend sein für die Behandlung von Menschen mit Prostatakrebs im Frühstadium", wird Dr. Fritz Pleitgen, Schirmherr der Studie und Präsident der Deutschen Krebshilfe, in der Mitteilung zitiert.

"Wir rufen betroffene Patienten und niedergelassene Urologen auf: Beteiligen Sie sich an der Studie!" Bis zum Jahr 2030 finanzieren die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen das Projekt mit rund 25 Millionen Euro.

"Jede der drei Therapieformen Strahlentherapie, Brachytherapie, also die Behandlung des Tumors mittels vieler kleiner, dauerhaft in der Prostata platzierter Strahlenquellen, und die Aktive Überwachung wird im Vergleich mit der Radikaloperation auf ihre Effektivität überprüft", erklärte Professor Thomas Wiegel, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Ulm, einer der Studienleiter.

Erfahrene Spezialisten betreuen die Teilnehmer der Studie. Die Sicherheit und die Lebensqualität der Patienten stehen dabei an höchster Stelle. (eb)

Mehr Infos zur PREFERE-Studie auf: www.prefere.de

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Weltlachtag am 3. Mai: Heute schon gelacht?

Lachen verbreitet nicht nur Freude, es ist sogar gesund. Grund genug, zum Weltlachtag mal so richtig loszugackern - und am besten nicht nur dann. mehr »

Streit eskaliert: KV-Chefs treiben Gassen in die Enge

Ein externer Abrechnungsdienst, den der Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa) derzeit für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung aufbaut, sorgt für Unmut. Jetzt erheben einige KVen massive Vorwürfe gegen KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

KBV-Honorarbericht: Ärztehonorare sind 2013 gestiegen

Der Honorarbericht der KBV für das vierte Quartal 2013 liegt jetzt vor: Über das gesamte Jahr gesehen sind die Honorarumsätze moderat gestiegen. mehr »