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Initiative Männergesundheit

Kampagne klärt zu Prostata-Ca auf

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DRESDEN. Beim Prostata-Ca liegt das Problem in puncto Früherkennung in der möglichen Überdiagnose und Übertherapie. Dennoch sei die Früherkennung wichtig, so Professor Axel Heidenreich, Uniklinikum Köln, beim DGU-Kongress in Dresden. Die "Initiative Männergesundheit – Prostatakrebs im Fokus" beantwortet in einer Kampagne Fragen zu Früherkennung und Therapie bei Prostata-Ca, um Unsicherheiten auszuräumen und die Früherkennung zu stärken.

PSA-Screening steigert die Detektionsrate von Prostatakarzinomen vor allem in früheren Stadien, wie aktuelle Daten aus den USA, wo seit 2012 das Prostatakarzinom-Screening nicht mehr empfohlen wird, zeigen. Die Früherkennung unter Berücksichtigung der Lebenserwartung sei eine sinnvolle Maßnahme, so Heidenreich bei der vom Unternehmen Takeda unterstützten Veranstaltung. Die Lebenserwartung werde von Komorbiditäten beeinflusst, welche daher Einfluss auf das PSA-Screenings haben sollten.

In der deutschen S3-Leitlinie wird das PSA-Screening entsprechend des PSA-Werts und des Alters für Männer ab dem 45. Lebensjahr bei einem Wert <1 ng/ml alle vier Jahre, von 1-2 ng/ml alle zwei Jahre und bei einem PSA >2 ng/ml jährlich empfohlen. Bei Männern über 70 Jahre mit einem PSA-Wert <1 ng/ml sei keine weitere PSA-gestützte Früherkennung notwendig. (sci)

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