Direkt zum Inhaltsbereich

Endoskop-Wurm soll durch den Darm robben

BRÜSSEL (ddp). In Zukunft sollen sich die Endoskope bei Darmspiegelungen selbstständig durch den Darm bewegen: Ein internationales Forscherteam entwickelt Miniroboter nach dem Vorbild von Borstenwürmern, die sich mithilfe von Schlängelbewegungen und kleinen seitlichen Paddeln fortbewegen können.

Veröffentlicht:

So könnten die häufig schmerzhaften Darmuntersuchungen angenehmer werden, hoffen die Wissenschaftler. Über das Projekt berichtet die Informationsgesellschaft für Technologie IST der Europäischen Kommission in Brüssel.

Die Forscher um Paolo Dario von der Hochschule in Pisa suchen nach einem Vorbild aus der Natur, das sich in wässrigen, unstrukturierten Umgebungen fortbewegen kann. Ihre Wahl fiel auf die Tausendfüßler-ähnlichen Borstenwürmer, die im Meer leben und mit Leichtigkeit durch sandigen und lehmigen Untergrund schwimmen können.

Aufgrund ihrer an jedem Segment befestigten Borsten haben sie dabei eine größere Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten als andere Würmer: Sie können bei geradem Körper ausschließlich ihre Beinchen bewegen, sich ohne Borstenbeteiligung winden oder sich schlängeln und gleichzeitig die Borsten benutzen.

Nach diesem Prinzip haben die Forscher bereits einige mehrgliedrige Prototypen gebaut, die diese Bewegungen nachahmen können. Bis zur Entwicklung eines Endoskops ist der Weg aber noch weit. So muß zum Beispiel noch eine Möglichkeit gefunden werden, daß sich die mechanischen Würmer an der Darmwand festhalten können.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Dissens in Bezug auf Wirksamkeit

Wem oder wogegen helfen Probiotika?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps von hausärztlichen Anwendern

Wenn Kollege KI in der Arztpraxis „assistiert“

DGIM 2026

Bewusstseinsstörungen: Der internistische Blick

Lesetipps