Ärzte Zeitung, 25.11.2008

Optimierte Therapie mit intelligenter Pille

Modell der iPill wurde jetzt in den USA vorgestellt / Einsatz bei Darm-Krankheiten

NEU-ISENBURG (run). Neue Techniken könnten in Zukunft die Pharmakotherapie noch effektiver machen. So wurde vergangene Woche in den USA eine Pille vorgestellt, die akkurat am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, die richtige Wirkstoffdosis freisetzen soll.

Per Mikrochip im Kapselinneren wird die Wirkstofffreisetzung gesteuert.

Foto: Philips

Die iPill, entwickelt von Philips, ist so klein wie die Kamerapille, die für gastrointestinale Untersuchungen bereits im Einsatz ist: 26 x 11 mm. Die intelligente Kapsel wurde speziell zur Therapie bei schweren Erkrankungen des Verdauungsapparates entwickelt.

Anhand des pH-Werts während der Magen-Darm-Passage registriert die iPill ihren Ort im Verdauungssystem und gibt entsprechend der Programmierung den Wirkstoff frei: entweder am optimalen Wirkort eine größere Dosis oder an verschiedenen Stellen kleine Mengen oder durchgehend eine fixe Menge über eine längere Zeit.

Topics
Schlagworte
Magen-Darmkrankheiten (2237)
Organisationen
Philips (175)
Krankheiten
Kontrazeption (976)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »