Ärzte Zeitung, 23.03.2010

Was ist die beste Therapie bei Rektumprolaps?

MANNHEIM (eb). Für die multizentrische Studie DeloRes haben ein interdisziplinäres Studienteam der Chirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim und das End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim erfolgreich Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeworben. Ziel der Studie ist es, die auf lange Sicht erfolgreichste chirurgische Therapie beim Rektumproplaps Grad III zu identifizieren. Dafür werden zwei unterschiedliche, etablierte Operationsverfahren und deren Erfolg über einen Zeitraum von fünf Jahren in 13 Studienzentren miteinander verglichen. Die Studie soll im Juni des Jahres beginnen.

Bei der Operation nach Delorme erfolgt der Zugang über den Enddarm-Ausgang. Die sogenannte Resektionsrektopexie wird minimal-invasiv durch die Bauchdecke gemacht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »