Arzneimittel Zeitung, 27.01.2012

EMA nimmt Metoclopramid unter die Lupe

BONN (art). Der EMA-Arzneimittelausschuss CHMP nimmt Metoclopramid-haltige Arzneimittel in allen Darreichungsformen wegen neurologischer und kardiovaskulärer Ereignisse unter die Lupe.

Auf Ersuchen der französischen Gesundheitsbehörde Agence Française de Sécurité Sanitaire des Produits de Santé wurde im Dezember 2011 ein Risikobewertungsverfahren begonnen.

Arzneimittel, die weitere Wirkstoffe neben dem Antiemetikum Metoclopramid enthalten, sind von diesem Verfahren nicht betroffen. Die betroffenen pharmazeutischen Unternehmen können bis 15. Februar 2012 eine Stellungnahme hierzu abgeben.

Das BfArM beabsichtigt, die Maßnahmen, die sich aus der Diskussion in den Gremien der EMA voraussichtlich bis zum Ende des zweiten Quartals 2012 ergeben werden, nach einem entsprechenden Durchführungsbeschluss der EU-Kommission per Stufenplanbescheid anzuordnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »