Ärzte Zeitung, 07.04.2009

Magenbakterium H. pylori mag keinen Brokkoli

TOKIO (ob). Wer regelmäßig Brokkolisprossen verzehrt, vermindert damit anscheinend die schädigende Wirkung des Magenbakteriums Helicobacter pylori. In einer Studie aßen H.-pylori-positive japanische Probanden acht Wochen lang täglich 70 g Brokkolisprossen. Als Folge davon stellten die Untersucher per Atemtest eine deutliche Abnahme des Urease-Gehalts - ein Biomarker der gastralen Keimbesiedlung - in der Atemluft fest (Cancer Prevention Research, April 2009). Parallel dazu beobachteten die Forscher am Tiermodell der Maus nach Fütterung mit Brokkolisprossen eine Abnahme der Keimzahl in der Magenmukosa.

Zum Abstract der Studie "Dietary Sulforaphane-Rich Broccoli Sprouts Reduce Colonization and Attenuate Gastritis in Helicobacter pylori-Infected Mice and Humans"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »