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Kein Sucht-Risiko durch ADHS-Arzneien

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BOSTON (run). Die Behandlung hyperaktiver Kinder mit Neurostimulantien hat keinen Einfluss auf das Risiko, später drogenabhängig zu werden.

Das schließen US-Mediziner aus einer Studie mit über 100 Jugendlichen zwischen 16 und 27 Jahren, bei denen vor zehn Jahren ADHS diagnostiziert worden war (Am J Psychiatry 165, 2008, 40).

73 Prozent hatten ADHS-Therapeutika erhalten, 22 Prozent wurden noch behandelt. Die Forscher befragten sie nach ihrem Konsum an Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen, ebenso befragten sie eine ähnliche Zahl Gleichaltriger ohne ADHS.

Ergebnis: Bei Jugendlichen mit und ohne ADHS war es die Situation in der Familie - also ob es dort Suchtprobleme gab -, die mit einem erhöhten eigenen Sucht-Risiko assoziiert war, nicht die Therapie.

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