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ADHS persistiert häufig ins Erwachsenenalter

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HAMBURG (ugr). Drei von vier Patienten, bei denen im Alter von 12 bis 16 Jahren eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert worden war, hatten die Beschwerden noch als Erwachsene. Das ist ein Ergebnis einer prospektiven Langzeitstudie, die Dr. Harriet Salbach-Andrae von der Charité Berlin in Hamburg vorgestellt hat.

Es wurden Daten von 57 Patienten ausgewertet, die im Mittel mit 14 Jahren diagnostiziert wurden und bei der Nachuntersuchung 20 Jahre alt waren. Bei 43 Patienten (75 Prozent) bestanden die Symptome unverändert. Von den übrigen 14 Patienten waren nur fünf psychisch gesund - bei den anderen neun hatte sich eine andere psychiatrische Erkrankung manifestiert.

Die meisten ADHS-Patienten hatten zumindest eine psychiatrische Komorbidität. Störungen des Sozialverhaltens, Angsterkrankungen und Substanzmissbrauch waren am häufigsten.

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