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Psychoedukation effektiv bei ADHS

HAMBURG (eb). In einer multimodalen Therapie bei ADHS wird Psychoedukation als erster Schritt empfohlen. In einer systematischen Übersicht der zwischen Januar 1980 und Juli 2010 veröffentlichten Studien haben spanische Forscher die Effektivität bestätigt.

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Psychoedukation ist eine professionelle Therapie mit psychotherapeutischen und pädagogischen Elementen: Dazu gehören Information von Eltern, Patienten und Erziehern über das Störungsbild und die Kompensationsmöglichkeiten.

Sieben Studien zu diesem Thema mit 2.034 Studienteilnehmern haben die Autoren in ihre Bewertung aufgenommen (Eur Psychiatry 2011; 26: 166-175). Alle Studien kamen zu dem Schluss, dass Psychoedukation die ADHS-Symptome bessert, dass Eltern und Kinder zufriedener sind und Konfliktsituationen seltener werden.

Eine schwedische Studie belegt ebenfalls einen additiven Effekt von Psychoedukation plus Medikation (Eur Child Adolesc Psychiatry 2009; 18: 240-249).

Die Leitlinien ADHS der Kinder- und Jugendärzte rieten zuerst zu Psychoedukation, schreibt Dr. Kirsten Stollhoff aus Hamburg in einem Kommentar (pädiatrie hautnah 2011; 23 (4): 296). Diese aus dem medizinischen Alltag entstandene Empfehlung werde jetzt durch eine Metaanalyse bestätigt.

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