Ärzte Zeitung, 06.03.2012

ADHS häuft sich bei den Klassenjüngsten

VICTORIA (eb). Bei Diagnose und Therapie von ADHS ist auch zu berücksichtigen, wie alt ein Kind im Vergleich zu den Klassenkameraden ist - das raten kanadische Ärzte aus Victoria ihren Kollegen.

In einer Kohortenstudie mit fast 100 000 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren haben sie festgestellt: Bei den Jüngsten einer Klasse ist die Wahrscheinlichkeit einer ADHS-Diagnose um 39 Prozent, die einer ADHS-Therapie um 48 Prozent höher als bei den Ältesten (CMAJ 2012; online).

Das Ergebnis gebe Anlass für die Sorge, dass der Rückstand in der geistigen und körperlichen Reifung zur Über diagnostik und -therapie führe.

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