Ärzte Zeitung, 23.01.2013

ADHS

25 Prozent mehr Diagnosen in den USA

PASADENA. Auch in den USA wird bei immer mehr Kindern die Diagnose ADHS gestellt, berichten Forscher der Kaiser Permanente Southern California Medical Group.

Sie haben Trends bei 842.830 Fünf- bis Elfjährigen mit ADHS zwischen 2001 und 2010 untersucht (JAMA Pediatrics 2013, online 21. Januar).

Danach stieg die ADHS Rate in dieser Altersgruppe in dieser Zeit von 2,5 auf 3,1 Prozentpunkte (relative 25 Prozent). (eis)

Topics
Schlagworte
ADHS (305)
Pädiatrie (8474)
Krankheiten
ADHS (550)
[23.01.2013, 21:57:42]
Dr. Hans-Jürgen Kühle 
Bitte machen Sie die blöden Zahlenspiele nicht mit!
Wie in den Haushaltsdebatten wird bei ADHS immer nur Wachstum herausgeputzt- wozu wohl??
Mit dem Anstieg von 2.5% auf 3.1% wird noch nicht einmal die Hälfte der Prävalenz auch diagnostiziert. Traurig interessant ist der genauere Blick auf die ZAhlen, der wohl die Versorgungslage widerspiegelt: Bei weißen Kinder erfolgte nur ein geringer Anstieg von 4.7% auf 5.6%, womit sich die Diagnosehäufigkeit der Prävalen annähert; für die farbige Bevölkerung dagegen werden statt 2.6% jetzt 4.1% diagnostiziert, und darunter sind jetzt auch Mädchen. Bei der hispanischen Bevölkerung ist nur ein Anstieg von 1.7% auf 2.5% erfolgt, obwohl die Prävalenz genauso hoch wie in den anderen Bevölkerungsgruppen ist - also: keine dramatischen Zahlen, aber pobres latinos... zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Rauchen macht Nutzen der Bestrahlung zunichte

Die Strahlentherapie nach der Operation eines Mammakarzinoms senkt die Brustkrebssterblichkeit. Aber sie birgt auch das Risiko von Folgeerkrankungen. Für Raucherinnen kann das bedeuten, dass der Schaden überwiegt. mehr »

Demonstrieren für die Wissenschaft

An diesem Samstag wollen Forscher zu Tausenden auf die Straße gehen – für die Wissenschaft und gegen Donald Trump. Zu den Unterstützern in Deutschland gehören auch etliche medizinisch-wissenschaftliche Institutionen. mehr »

"Hier liegt ein Systemversagen vor"

Der Transplantationschirurg Professor Eckhard Nagel sieht durch die Wartelistenmanipulationen Vertrauen grundlegend zerstört. Er fordert einen Neustart bei der Finanzierung der Transplantationszentren. mehr »