Sonntag, 20. April 2014
Ärzte Zeitung, 23.01.2013

ADHS

25 Prozent mehr Diagnosen in den USA

PASADENA. Auch in den USA wird bei immer mehr Kindern die Diagnose ADHS gestellt, berichten Forscher der Kaiser Permanente Southern California Medical Group.

Sie haben Trends bei 842.830 Fünf- bis Elfjährigen mit ADHS zwischen 2001 und 2010 untersucht (JAMA Pediatrics 2013, online 21. Januar).

Danach stieg die ADHS Rate in dieser Altersgruppe in dieser Zeit von 2,5 auf 3,1 Prozentpunkte (relative 25 Prozent). (eis)

|
Topics
Schlagworte
ADHS (249)
Pädiatrie (7216)
Krankheiten
ADHS (434)
[23.01.2013, 21:57:42]
Dr. Hans-Jürgen Kühle 
Bitte machen Sie die blöden Zahlenspiele nicht mit!
Wie in den Haushaltsdebatten wird bei ADHS immer nur Wachstum herausgeputzt- wozu wohl??
Mit dem Anstieg von 2.5% auf 3.1% wird noch nicht einmal die Hälfte der Prävalenz auch diagnostiziert. Traurig interessant ist der genauere Blick auf die ZAhlen, der wohl die Versorgungslage widerspiegelt: Bei weißen Kinder erfolgte nur ein geringer Anstieg von 4.7% auf 5.6%, womit sich die Diagnosehäufigkeit der Prävalen annähert; für die farbige Bevölkerung dagegen werden statt 2.6% jetzt 4.1% diagnostiziert, und darunter sind jetzt auch Mädchen. Bei der hispanischen Bevölkerung ist nur ein Anstieg von 1.7% auf 2.5% erfolgt, obwohl die Prävalenz genauso hoch wie in den anderen Bevölkerungsgruppen ist - also: keine dramatischen Zahlen, aber pobres latinos... zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neuer Wirkstoff: Ein kleines Molekül stoppt Masern

Ein neues Molekül könnte bald Masern bei Ungeimpften stoppen. Zumindest bei Tieren klappt das ganz gut - mit einer Tablette und bei einem Masern-ähnlichen Virus. mehr »

Warnung: Gefälschte Arzneimittel im Umlauf

Mehrere Chargen hochpreisiger Biologicals sind in Italien gestohlen worden. Jetzt tauchen sie mit gefälschten Zertifikaten in Deutschland auf. Das BfArM warnt: Die Präparate könnten gestreckt oder verunreinigt sein. mehr »

Westafrika: Ebola-Ausbruch geht auf Kind zurück

Über 200 Erkrankte und 121 Tote: Der Ebola-Ausbruch in Westafrika wird wohl langsam eingedämmt. Eine erste Analyse zeigt jetzt: Ein Kind hat die Erkrankungswelle verursacht. Und: Das Virus ist parallel entstanden. Außerdem haben die Forscher den Weg des Ausbruchs nachgezeichnet. mehr »