Ärzte Zeitung, 31.01.2011

Macht Fettsäuremangel Nachwuchs depressiv?

BORDEAUX (hub). Wie Fettsäuremangel während der Schwangerschaft auf den Nachwuchs wirkt, ist weitgehend unklar.

Forscher vom französischen Gesundheitsinstitut INSERM haben jetzt bei Mäusen herausgefunden, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren auf den präfrontalen Kortex und den Nucleus accumbens bei den Nachkommen wirkt.

In diesen Hirnbereichen werden Motivation und Gefühle reguliert. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren könne zu Depression und Angststörungen führen, teilt das INSERM mit.

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