Ärzte Zeitung, 29.03.2011

Stresshormone mindern Höhenangst

WASHINGTON (dpa). Stresshormone können gegen Höhenangst helfen. Betroffene, denen im Zuge einer Konfrontationstherapie auch Cortisol verabreicht wird, bekommen ihre Höhenangst langfristig besser in den Griff als solche, die nur eine Verhaltenstherapie erhalten.

Dies berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS online 28. März). Sie untersuchten 40 Menschen mit Höhenangst.

Die Forscher sind der Ansicht, dass Hormone und andere Medikamente eine gute Ergänzung zur Verhaltenstherapie zahlreicher Angststörungen sein können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »