Ärzte Zeitung, 26.03.2012

Probanden gesucht für Studie zu Angstattacken

MÜNSTER (eb). Für eine Studie zur Entstehung von Angst sucht die Uni Münster Männer und Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren mit Angstattacken.

Die Arbeitsgruppe "Cognition & Gender" am Institut für klinische Radiologie möchte in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut herausfinden, wie Angst im Gehirn entsteht, welche Bereiche des Gehirns eine Rolle spielen und wie Angst verarbeitet wird, teilt die Uni Münster mit.

"Wir suchen nach Hinweisen zu möglichen neuen Therapieansätzen", wird Projektleiterin Professor Dr. Bettina Pfleiderer zitiert.

"Dafür messen wir die Aktivität des Gehirns bei drei unterschiedlichen Bewertungsaufgaben im Magnetresonanztomografen und vergleichen sie mit dem Aktivitätsmuster von nicht ängstlichen, gesunden Probanden."

Entscheidendes Kriterium einer möglichen Angsterkrankung sind plötzliche Anfälle starker Angst, auf die der Körper mit Alarmsignalen wie Herzrasen, Atemnot oder Benommenheit reagiert.

Die Teilnahme an der Studie wird vergütet, Probanden mit Angsterkrankungen können bei Bedarf zur weiteren Therapie vermittelt werden.

Infos gibt es bei: Diplom- Psychologin Anna Vossbeck-Elsebusch, Tel.: 0251-8334118, info@panikinfo.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »