Ärzte Zeitung, 19.01.2004

Zucker lindert Symptome im Veitstanz-Modell

SAITAMA (ple). Im Mausmodell für Morbus Huntington läßt sich durch oral aufgenommen Trehalose-Zucker die motorische Funktion deutlich verbessern, die Atrophie im Gehirn verringern und sogar das Leben der erkrankten Tiere verlängern (Online-Ausgabe von "Nature Medicine").

Die Versuchstiere einer japanischen Studie waren transgene Mäuse, in deren Gehirn das Protein Huntingtin übermäßig synthetisiert wird. Das Protein verklumpt und wirkt so neurodegenerativ. Der Zucker verhindert das Verklumpen, ohne den Zuckerstoffwechsel zu stören. Die Forscher halten die Therapie für einen vielversprechenden Ansatz.

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