Ärzte Zeitung, 11.06.2004

Magnetfelder verraten, was das Hirn macht

Der Hörkortex wird hier aktiviert, wie die Magnetenzephalographie beweist. Foto: Uni Münster

MÜNSTER (ikr). Wie das Gehirn von Menschen arbeitet, läßt sich eindrucksvoll mit Hilfe der Magnetenzephalographie (MEG) darstellen. Hierbei werden Magnetfelder gemessen, die bei der Erregung von Nervenzellen entstehen.

Untersuchungen haben ergeben, daß etwa bei Musikern die Areale der Großhirnrinde, die für das Hören zuständig sind, deutlich ausgeprägter sind als bei anderen Menschen. Das hat die Universitätsklinik Münster jetzt mitgeteilt.

Mit der MEG sollen Gehirnleistungen sowie funktionelle Störungen künftig besser erforscht werden, erhoffen sich Wissenschaftler aus Münster. Hier ist vor kurzem ein modernes Ganzkopf-MEG-System mit 275 Kanälen installiert worden.

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