Ärzte Zeitung, 11.06.2004

Geringere Aktivität der Gene läßt das Gehirn altern

LONDON (dpa). Es liegt auch an den Genen, wenn Menschen über 40 Jahren schlechter Sprachen lernen als vierjährige Kinder. Bestimmte Erbanlagen für das Lernen und für das Gedächtnis sind im Alter weniger aktiv als zuvor, wie amerikanische Forscher nachgewiesen haben.

Das Team um Professor Bruce von der Harvard Medical School in Boston im US-Staat Massachusetts hatte die Genaktivität im Gehirn von 26 bis 106 Jahre alten Menschen untersucht, wie die Onlineausgabe von "Nature" berichtet. Die betreffenden Gene sind unter anderem für die synaptische Plastizität verantwortlich, also die Fähigkeit der Nervenzellen, untereinander neue Verknüpfungen zu bilden oder bestehende Verbindungen zu lösen.

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