Ärzte Zeitung, 12.04.2005

Neurologen suchen Boxer und Probanden für Studie

Gehirn wird mit Magnetresonanztomographie untersucht

Boxweltmeister Sven Ottke trifft den Kopf von Lioyd Bryan. Schaden solche Schläge dem Gehirn? Foto: dpa

HEIDELBERG (eb). Schadet Boxen dem Gehirn oder haben Boxer sogar ein besseres Reaktions- und Koordinationsvermögen wie Menschen, die keinen Boxsport beitreiben? Wie groß ist das Risiko dieser Sportart? Wie können Boxer ihren Sport sicher betreiben? Zu diesen Fragen wollen Neurologen der Uni Heidelberg in einer wissenschaftlichen Studie die Grundlagen erarbeiten.

In einer Studie mit Magnetresonanztomographie wird untersucht, wie groß das Ausmaß der Veränderungen im Gehirn ist. Die Studienteilnehmer werden zudem neuropsychologisch getestet. Für die Heidelberger Boxerstudie werden noch männliche und weibliche Amateurboxer sowie professionelle Boxer und freiwillige Teilnehmer gesucht, die keinen Boxsport betreiben.

Mit dem modernen Heidelberger MRT lassen sich Veränderungen im Gehirn gut nachweisen. Alle Teilnehmer erhalten einen offiziellen Befund. Interessenten wenden sich per E-Mail an:

boxerstudie@yahoo.de, oder Tel.: PD Dr. Stefan Hähnel 06221/56-39608, PD Dr. Uta Meyding-Lamade 06221/56-37501.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »