Ärzte Zeitung, 20.05.2005

Probanden für MRT-Studie zu Stottern gesucht

FRANKFURT AM MAIN (eb). Für eine Hirnforschungstudie bei Menschen, die stottern, sucht die Universität Frankfurt am Main Probanden, vor allem Frauen, die derzeit stottern. Außerdem werden Menschen gesucht, die früher einmal gestottert haben. Es ist nicht wichtig, ob sich das Stottern spontan oder nach einer Therapie verloren hat.

In der Studie wird die Stotterhäufigkeit und Stärke geprüft, während gleichzeitig eine funktionelle Magnetresonanz-Tomographie (fMRT) gemacht wird. Die Probanden liegen dazu in einem MR-Tomographen und lesen Texte.

In früheren Studien wurde bereits belegt, daß während des Sprechens bei Stotterern rechtsseitige Hirngebieten vermehrt aktiviert werden, die den linkshirnigen Sprachgebieten gegenüberliegen.

Probanden können sich anmelden bei: Katrin Neumann, E-Mail: Katrin.Neumann@em.uni-frankfurt.de, Tel.: 0 69 / 63 01 - 57 75 oder Mobiltelefon 01 71 / 7 92 09 64

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »