Ärzte Zeitung, 21.10.2005

Neue Hörprothese macht es möglich, Musik zu hören

LONDON (ddp.vwd). Mit einer weiterentwickelten Hörprothese können gehörlose Menschen außer der gesprochenen Sprache bald auch Musik hören. Bislang sind Cochlea-Implantate auf das Verstehen von Sprache optimiert.

Der Geräteprototyp des Forschers Markys Cain vom britischen physikalischen Nationallabor NPL in Teddington ermöglicht es nun, den Frequenzbereich für das Hören zu erweitern und auf Gesprächssituationen sowie Musik variabel einzustellen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner neuen Ausgabe.

Ein Cochlea-Implantat besteht im Wesentlichen aus einem miniaturisierten Mikrofon, das akustische Schwingungen in elektrische Impulse umwandelt. Diese Impulse werden an den Hörnerv weitergeleitet. Das neue Gerät kann man gezielt auf bestimmte Frequenzen einstellen. Von der Marktreife ist es aber noch mindestens zehn Jahre entfernt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »