Ärzte Zeitung, 13.01.2006

TIP

Mit Zungentest zur Diagnose Dyskinesie

Da es bei einer Neuroleptika-Therapie als unerwünschte Wirkung zu Dyskinesien kommen kann, ist eine spezielle Dyskinesie-Diagnostik angebracht. Alle sechs Monate sollte die Diagnostik wiederholt werden.

Zum Beispiel mit dem Zungentest: Die Patienten müssen zehn Sekunden lang die Zunge herausstrecken. Bei einer Dyskinesie wird eine extreme Unruhe der Zunge auffallen. Dies ist ein frühes Zeichen des Symptoms. Weiterhin sollten die Patienten auf einem Stuhl ohne Armlehnen untersucht werden. Dadurch wird verhindert, daß sie durch Festhalten an den Lehnen die Symptome unterdrücken.

Tardive Dyskinesien machen sich bei stehenden Patienten an einer leichten Rotation der Hüfte bemerkbar. Eine Fremdanamnese gibt häufig Aufschluß über abnorme unwillkürliche Bewegungen, die von den Patienten selbst nicht wahrgenommen werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »