Ärzte Zeitung, 06.02.2006

BUCHTIP

Psychopharmaka bei Kindern

Die Psychopharmakotherapie bei Kindern und Jugendlichen ist in den vergangenen Jahren vor allem im Zusammenhang mit ADHS und Depressionen ins Gespräch gekommen. Doch das Spektrum der neuropsychiatrischen Störungen bei Kindern ist sehr viel breiter. Psychogene Eßstörungen, Enkopresis und Enuresis gehören dazu und fast alle neuropsychiatrischen Erkrankungen Erwachsener.

Die Autoren des Buches "Neuropsychopharmaka im Kindes- und Jugendalter" nähern sich diesen Themenkomplexen von der jeweils möglichen Pharmakotherapie her. Das ist zwar ein begrenzter, aber dennoch wichtiger Blickwinkel. Für jede Indikation werden Therapien vorgestellt und gegebenenfalls Problemkonstellationen benannt. Vor- und Nachteile der einzelnen Substanzen werden benannt und abgewogen. (gvg)

Manfred Gerlach, Andreas Warnke, Christoph Wewetzer (Hrsg.): Neuro-Psychopharmaka im Kindes- und Jugendalter. Springer-Verlag, Wien 2004, ISBN: 3-211-00825-X, 59,80 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »