Ärzte Zeitung, 03.02.2006

Menschenzellen in Mäusehirnen

WASHINGTON (mut). Menschliche Nervenstammzellen sind nicht wählerisch: Sie tun auch in Mäusegehirnen das, was sie in Menschengehirnen tun - nämlich Nervenzellen bilden.

Menschliche Nervenstammzellen fühlen sich auch im Großhirn von Mäusen wohl: Dort entwickeln sie normale Nervenzellen (grün). Foto: A. Moutri/PNAS

Das stellten US-Forscher fest, nachdem sie in die Gehirne von Mäuseföten humane Nervenstammzellen injiziert hatten (PNAS 102, 2005, 18638). Die Zellen trugen zur normalen Entwicklung der Mäusegehirne bei.

Die Forscher wollten prüfen, wie sich transplantierte menschliche Stammzellen entwickeln - in Zukunft sollen daraus Therapien bei Parkinson oder Alzheimer entstehen. Ob die Mäuse mit den Menschen-Neuronen klüger waren als andere Mäuse, wird jedoch nicht berichtet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »