Ärzte Zeitung, 10.04.2006

Psychischer Streß am Arbeitsplatz wird unterschätzt

STUTTGART (mm). Psychischen Belastungen am Arbeitsplatz muß mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, sagt Baden-Württembergs Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz. Obwohl die Zahl der Krankmeldungen seit Jahren zurückgehe, würden die Fehlzeiten in Folge psychischer Erkrankungen zunehmen.

"Jeder zehnte Krankheitstag wird durch psychische Belastung verursacht", so die Ministerin. So habe die AOK beispielsweise festgestellt, daß die Zahl der auf psychische Erkrankungen zurückgehenden Krankmeldungen bei männlichen Versicherten seit 1994 um über 80 Prozent gestiegen ist.

Die Messung und Bewertung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz sei oft schwierig. Deshalb wurde auf Initiative des Ministeriums für Arbeit und Soziales beim Regierungspräsidium Stuttgart ein Qualitätszirkel mit Experten gegründet, der dazu Informationen für Unternehmen und Betroffene erarbeitet hat.

Weitere Infos auf der Webseite des Landesgesundheitsamtes: www.gesundheitsamt-bw.de/servlet/PB/menu/1141320/index.html

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »