Ärzte Zeitung, 18.10.2006

Psychisch kranke Soldaten

Mehr Belastungsstörungen nach Auslandseinsätzen

DÜSSELDORF (ddp.vwd). Immer mehr deutsche Soldaten kommen mit psychischen Problemen aus den Auslandseinsätzen zurück.

In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl der traumatisierten Einsatzkräfte mehr als verdoppelt, so die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe): 58 hätten sich im Jahr 2003 in Behandlung begeben müssen, 2005 seien es 146 gewesen. An posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) seien seit 1996 insgesamt 640 Soldaten erkrankt.

Der SPD-Wehrexperte Jörn Thießen sagte: "Früher nannte man das ,Schützengrabenneurose‘ oder ,Kriegszittern‘. PTBS klingt harmloser, aber die Folgen sind für die Betroffenen immer noch so schrecklich wie damals."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »