Ärzte Zeitung, 28.01.2009

Das Gehirn vergisst keine Erschütterung

MONTREAL (hub). Wer sich in jungen Erwachsenenjahren beim Sport eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, muss noch im Alter mit Folgen rechnen.

Das hat eine Studie aus Kanada ergeben, in der 50- bis 60-Jährige gesunde Menschen mit und ohne Gehirnerschütterung im frühen Erwachsenenalter untersucht wurden (Brain online).

Die Teilnehmer aus der Gruppe mit Gehirnerschütterung schnitten schlechter in den neuropsychologischen Tests ab, ihre Reaktion auf spontane Stimuli waren ebenso wie bestimmte Bewegungen verlangsamt. Die Ergebnisse ähneln damit jenen aus Studien, in denen solche Tests drei Jahre nach der Verletzung vorgenommen wurden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »