Ärzte Zeitung, 02.02.2009

Althaus geht es nach Skiunfall etwas besser

ALLENSBACH (ine). Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus trainiert nach seinem Skiunfall in Österreich jetzt in der Reha seine neurokognitiven Fähigkeiten. Dabei mache er Fortschritte, teilt der Ärztliche Leiter der Kliniken Schmieder am Bodensee mit.

"Althaus trainiert zweimal am Tag mit einer Neuropsychologin und er bekommt einmal täglich Ergo- und Physiotherapie", hat Professor Joachim Liepert berichtet. Die Ärzte versuchten, die Aufmerksamkeits- und Reaktionsfähigkeiten des Politikers zu vergrößern und seine Gedächtnisfunktionen zu optimieren.

Bei den Therapien und Tests zeige sich, dass Althaus Fortschritte mache. Vor einigen Tagen sei zudem die Infusionsbehandlung beendet worden. Medikamente müsse Althaus allerdings weiterhin nehmen.Der Ministerpräsident, so Liepert, nutze das Ergometer auf seinem Zimmer und habe bereits kleinere Spaziergänge unternommen. Zudem sei das Fernsehverbot aufgehoben. Der thüringische Ministerpräsident darf allerdings weiterhin nur von seiner Familie besucht werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »