Ärzte Zeitung, 07.04.2010

Forschungspreis für neuromuskuläre Erkrankungen

FRANKFURT AM MAIN (eb.) Der Felix-Jerusalem-Preis für neuromuskuläre Erkrankungen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke ist in Halle/Saale vergeben worden. Der Preis ist von Sanofi-Aventis gestiftet. Der 1. Preis in Höhe von 7500 Euro ging an Professor Dieter Fürst und Dr. Peter van der Ven von der Uni Bonn für ihre Untersuchungen zur Funktion des Filamin C in der quergestreiften Muskulatur und der molekularen Pathogenese der Filamin C assoziierten Myopathie.

Der 2. Preis in Höhe von 5000 Euro wurde an Dr. Zolta Androache von der Uni Ulm für ihre Arbeit zur Pathophysiologie der elektromechanischen Kopplung in der Skelettmuskulatur verliehen. Der 3. Preis mit 2500 Euro ging an Pratibha Singh von der Uni Gießen für ihre Arbeit zur Pathogenese der Statin-induzierten Myopathie.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »