Ärzte Zeitung, 12.05.2010

Bündnis ME/CFS macht eine erste öffentliche Aktion

DRESDEN (ars). am 12. Mai veranstaltet das Bündnis ME/CFS gegenüber dem Kongresszentrum in Dresden eine Info-Aktion mit Protestcharakter. Mit dieser ersten öffentlichen Aktion in Deutschland wollen die Patienten und ihre Vertreter mit Ärzten, Politik und Öffentlichkeit in Dialog treten. Die Liste der Forderungen ist lang: Versorgungszentren, da CFS-Kranke bisher auf finanzielle Unterstützung und Pflege ihrer Angehörigen angewiesen sind; Schulungen für Ärzte, um Wissenslücken zu füllen; Gelder vom Staat für Forschung, damit endlich Therapien erarbeitet werden; Abkehr von nachweislich schädlichen Ansätzen wie einem körperlichen Aufbautraining.

Zum Bündnis ME/CFS haben sich im Dezember 2009 mehrere Patientenvereinigungen zusammengeschlossen.

Lesen Sie dazu auch:
Chronisch erschöpft - und dazu unverstanden
Bündnis ME/CFS macht eine erste öffentliche Aktion
Gesprächstherapie bei CFS ohne Nutzen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »