Ärzte Zeitung, 02.12.2010

Neurosyphilis wieder häufiger

BERLIN (MUC/FK). Die Syphilis ist wieder häufiger und mit ihr auch die Neurosyphilis. Sie tritt in sehr verschiedenen Formen auf von organischen Psychosyndromen über demenzielle Zustände bis hin zu affektiven Störungen und Persönlichkeitsstörungen, wie Wiener Nervenärzte anhand einer systematischen Literaturauswertung beim DGPPN-Kongress dokumentierten.

Sie plädieren deshalb im psychiatrischen Bereich für ein routinemäßiges Screening mit Treponemen-spezifischen Antikörpertests, zumal jüngeren Ärzten die Erfahrung mit der Neurosyphilis fehlen dürfte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »