Ärzte Zeitung, 19.04.2011

Studie ergibt Vorteil für Op bei Spinalkanalstenose

WIESBADEN (ner). Bessern sich die Symptome bei Spinalkanalstenose unter konservativer Therapie nicht, sollte möglichst eine Dekompressionsoperation erfolgen.

Dies wurde bislang kontrovers diskutiert, auch wegen der Gefahr von Komplikationen, sagte Professor Peter Vajkoczy aus Berlin beim Neuro Update. Die Studie SPORT belegt nach Vajkoczys Meinung, dass Dekompression mit geringen Risiken einhergehe.

In der Studie wurden 289 Patienten operiert, 365 mit Physiotherapie, Analgetika und Antiphlogistika behandelt. Nach vier Jahren ging es den Operierten im Mittel signifikant besser als den konservativ Behandelten, besonders was Schmerzen und Claudicatio-intermittens-spinalis-Symptomatik betraf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »